Album Reviews
Babyblaue Progressive Rock Reviews Ein respektables Debut der Schweizer Formation. Hier gibt es auch nach vielen Durchläufen aufgrund der grossen musikalischen Dichte und der Ideenvielfalt immer wieder etwas neues zu entdecken. Für alle Retroprog-Fans dürfte dieses Album eine Spitzenposition in den Veröffentlichungen dieses Jahres abgeben. Vergleiche mit IQs "Subterranea", Marillions "Brave" oder gar "The Lamb..." von Genesis scheinen durchaus angebracht und auch Fans der Glass Hammer-Magenta-Schiene sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren. |
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"Lepidoptera strotzt nur so vor Spielfreude und Ideenreichtum. Es stellt ohne Zweifel einen Meilenstein schweizerischen Progrock-Schaffens dar und dürfte dank seiner Stilvielfalt Liebhaber in den unterschiedlichsten genres finden. |
www.proggies.ch - Album of the Month Es gibt Erlebnisse im Leben eines Progfans, die einen nachhaltigen
Eindruck hinterlassen. So geschehen am diesjährigen Progsol-Festival
in Solothurn. "Lepidoptera" ist ein Konzeptalbum in bester Tradition geworden und zieht einem sofort in den Bann. Ich vergleiche es mit Konzeptalben wie IQs "Subterranea" oder Marillions "Brave", welche eine ähnliche Intensität aufweisen. Die Musik stammt aus der Feder von Marc Grassi alias RAK, während sich der Engländer Dave ("Zoz") Thwaites für die Texte verantwortlich zeichnet. Erzählt werden zwei Geschichten, die ineinander verflochten scheinen: Die erste handelt von der faszinierenden Reise des Monarch-Schmetterlings von Nordamerika nach Mexico, die insgesamt mehrere Monate andauert, und in welcher Zeit mehrere Generationen von Schmetterlingen sterben und wiedergeboren werden. Dann ist da dieses Mädchen, welches ebenfalls gezwungen ist, sich zu verändern, um vor einem Leben aus Angst, Missbrauch und Zerbrechlichkeit zu flüchten. Vieles ist sehr fragmentarisch, weiteren Aufschluss über das Gesamtkonzept dürfte deshalb die Homepage der Band bieten Review geht weiter bei www.proggies.ch |
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Live Reviews
PROGSOL 04: 18.09.04 Türbensaal, Bellach
Wie ein Schmetterling mit Stahlflügeln
segelte die Musik von «Rak» über die Köpfe des
Publikums. Mit Hammond-Klängen und Violine erinnerte der Retro-Prog
der Band an Vorbilder aus den 70er-Jahren. Aber die jungen Schweizer
mit dem Engländer Dave Thwaites am Mikrofon können auch
anders: Heavy-Gitarren, dichte Keyboard-Arrangements von Marc(Rak)Grassi
und harte Singtöne sind ein spannender Kontrast zu Violine und
zarten Melodiebögen. aus Solothurner Zeitung |